Gehörst du zu meiner Zielgruppe? - Wann bin ich die richtige Begleitung für dich?
- Nina Payer

- 1. Mai 2024
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Apr.
Du hast viel hinter dir. Therapien, Bücher, Persönlichkeitsarbeit. Du bist reflektiert, vielleicht sogar sehr. Du weißt, was dich belastet, kennst deine Muster, verstehst deine Geschichte.
Und trotzdem kommst du nicht wirklich weiter.
Die Umsetzung hakt. Alte Muster kehren zurück. Das Leben fühlt sich noch nicht so an, wie du weißt dass es sich anfühlen könnte.
Wenn das vertraut klingt — dann bist du wahrscheinlich genau richtig hier.

Für wen ich arbeite
Meine Arbeit richtet sich an Frauen, die bereits einen langen Weg hinter sich haben. Die das Tal durchwandert haben, sei es durch Burnout, Krise, jahrelange Erschöpfung oder die stille Erkenntnis, dass irgendetwas grundlegend nicht stimmt.
Sie sind nicht am Anfang. Sie sind mitten im Prozess oder kurz davor, einen neuen Schritt zu wagen.
Konkret arbeite ich am liebsten mit Frauen die:
Hochsensibel sind und die verstehen wollen, warum Anpassungsstrategien auf Dauer nicht funktionieren und was ihr Nervensystem wirklich braucht.
Neurodivergent sind oder es vermuten, mit ADHS oder dem Gefühl, dass das eigene System einfach anders funktioniert als das der meisten anderen. Die Erschöpfung vom jahrelangen Maskieren kennen und endlich verstehen wollen, was ihr Nervensystem braucht.
Nach einem Burnout oder einer Krise, die wissen, dass sie nicht zurück wollen ins alte Leben. Die bereit sind für etwas Neues, aber merken, dass der Kopf zwar weiß was nötig ist, der Körper aber noch nicht mitspielt.
Viel Persönlichkeitsarbeit hinter sich haben — die "alles wissen" und trotzdem immer wieder dieselben Muster erleben. Für die der nächste Schritt nicht mehr Wissen ist, sondern ein anderer Zugang.
Was meine Arbeit von Psychotherapie unterscheidet
Ich bin kein Ersatz für Psychotherapie, das sage ich bewusst und transparent.
Psychotherapie arbeitet oft mit der Vergangenheit, mit psychischen Erkrankungen, mit tiefen Traumata. Das ist wichtig und notwendig und es gibt Situationen, in denen das der richtige erste Schritt ist.
Meine Arbeit setzt eine gewisse Stabilität voraus. Sie geht nicht in die Tiefe von unverarbeiteten Traumata oder klinischen Erkrankungen. Sie arbeitet mit dem Nervensystem — mit dem, was zwischen Wissen und Umsetzung steht. Mit den automatischen Reaktionen, den Körpermustern, den Überlebensstrategien die sich eingeschliffen haben.
Wenn du noch mitten in einer akuten Krise steckst, empfehle ich dir zuerst eine Psychotherapie. Wenn du die Stabilität hast und den nächsten Schritt gehen willst, dann können wir gemeinsam schauen, was dein Nervensystem braucht.
5 Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du dich für ein Nervesystem-Coaching entscheidest
1. Geht es dir nur darum, deine Stress-Symptome so schnell wie möglich loszuwerden?
Ich weiß, ein chronisch dysreguliertes Nervensystem fühlt sich sehr belastend an und deine Stress-Symptome können deinen Alltag zur Hölle machen. Wenn es dir aber nur darum geht, diese Symptome so schnell wie möglich loszuwerden bzw. sie kurzfristig zu lindern, ist Nervensystem Coaching wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. Nervensystem-Coaching ist keine schnelle Lösung. Es geht darum, die Wurzeln deines Stresses zu verstehen und langfristige Strategien zu entwickeln, um dein Wohlbefinden zu verbessern. Wenn du nur auf schnelle Linderung aus bist, wirst du möglicherweise enttäuscht. Der Prozess erfordert Geduld und das Verständnis, dass echte Heilung Zeit braucht.
Es geht vordergründig nicht darum, Symptome loszuwerden, sondern darum, die Themen, die hinter diesen Symptomen stecken, so zu integrieren (also ihnen die Erlaubnis zu geben, da sein zu dürfen), dass sie uns am Ende nicht mehr überfluten und belasten.
Zudem braucht es eine gewisse körperliche und mentale Stabilität. Leidest du unter Panikattacken, Depressionen oder einer Angststörung, könnten sich deine Symptome bei der Arbeit mit dem Nervensystem sogar noch verstärken.
2. Bist du bereit, dich mit dir selbst zu beschäftigen und unangenehme Gefühle auch mal auszuhalten?
Die Arbeit mit dem Nervensystem kann tief gehen und alte, verborgene Gefühle und Muster an die Oberfläche bringen. Bist du bereit, dich diesen zu stellen? Das kann unbequem und anstrengend sein, doch genau hier liegt das Potenzial für echte Veränderung. Die Bereitschaft, sich mit den eigenen Schattenseiten auseinanderzusetzen und unangenehme Emotionen zu durchleben, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heilung. Nur wenn du diesen Mut aufbringst, kannst du die alten Muster durchbrechen und neue Wege finden.
3. Bringst du Geduld mit, dem Prozess der Nervensystemarbeit die Zeit zu geben, die es braucht?
Veränderung geschieht nicht über Nacht. Besonders die Arbeit mit dem Nervensystem erfordert Zeit und Geduld. Es ist ein Prozess, der sich Schritt für Schritt entfaltet. Bist du bereit, diesem Prozess die nötige Zeit zu geben? Ungeduld kann dazu führen, dass du die Fortschritte, die du machst, nicht erkennst oder wertschätzt. Wenn du dir die Zeit nimmst und den Prozess respektierst, kannst du tiefer gehende und nachhaltigere Ergebnisse erzielen.
4. Bist du offen dafür, körperorientiert zu arbeiten und den Kopf auch mal ausgeschaltet zu lassen?
Nervensystem-Coaching ist nicht nur eine mentale Übung. Es umfasst auch körperorientierte Ansätze, die das Ziel haben, wieder eine Verbindung zwischen Körper und Geist herzustellen bzw. zu stärken. Bist du bereit, dich auf diese Erfahrungen einzulassen? Dies bedeutet, den Verstand manchmal beiseite zu lassen und den Körper sprechen zu lassen. Diese Ansätze können ungewohnt sein, sind aber essenziell, um tiefe, nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Offenheit gegenüber neuen Methoden und Vertrauen in den Prozess sind hier von großer Bedeutung.
5. Bist du bereit, etwas in deinem Leben und deinem Alltag zu verändern? Vielleicht sogar grundlegend?
Die Arbeit mit dem Nervensystem kann wichtige Veränderungen in deinem Leben erfordern - schließlich bist du durch deinen bisherigen Lebensstil erst in das Ungleichgewicht hineingerutscht. Bist du bereit, diese notwendigen Veränderungen auch anzunehmen?
Das kann bedeuten, dass du bestimmte Gewohnheiten aufgibst, neue Routinen etablierst, aber auch dass du grundlegende Veränderungen in deinem Alltag vornimmst. Veränderung kann beängstigend sein, aber sie ist oft notwendig, um wirklich voranzukommen. Aber auch hier gehen wir kleine (aus)haltbare Schritte, Hand in Hand mit deinem Nervensystem, sodass sich alle Veränderungen für dich richtig, gut und absolut notwendig anfühlen werden, wenn es so weit ist.
Was du dir von meiner Begleitung erwarten kannst
Keine weiteren Tools, die du zu Hause üben sollst. Keinen Ratgeber, der dir sagt was du tun musst. Keine Analyse deiner Vergangenheit.
Stattdessen: Eine Begleitung, die bei dir anfängt, bei deinem Körper, deinen Empfindungen, deinem ganz eigenen Tempo. Die dir hilft, nicht nur zu wissen was gut für dich ist, sondern es auch zu fühlen und zu leben.
Schritt für Schritt. Im Rahmen dessen, was dein Nervensystem gerade halten kann.
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