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Mein Monatsrückblick Juni 2022

Aktualisiert: 17. Dez. 2022

Nachdem der Mai mit meinem Einstieg in die Sichtbarkeit recht aufregend und emotional war, ist im Juni wieder alles etwas ruhiger geworden. Das ist auch gut so, denn diese sehr obsessiven Phasen halte ich nicht allzu lange durch. Allerdings ist mir dadurch mal wieder bewusst geworden, dass es sich auch bei positivem Stress um Stress handelt und Pausen bzw. Erholungszeiten unbedingt nötig sind, auch wenn gerade alles gut läuft und sich gut anfühlt. Mein Enthusiasmus steht mir da schnell mal entsenen Und so hat mein Körper auch direkt schlapp gemacht und mich mit einem sehr hartnäckigen Infekt (nein, nicht das große C) für mehrere Tage zur Ruhe gezwungen.


Angebotserstellung. Zwischen klassischem Coaching und NESC (Neuro-Embodied Soul Centering)


Seit Wochen überlege ich schon hin und her, wie ich mein klassisches (strategisches) Coachingangebot mit der NESC Coachingmethode kombinieren könnte. Oder doch nicht? Lieber getrennt anbieten? Aber wenn ich es kombiniere, wie sieht das dann aus?! Kurz nach dem Business Workshop im Rahmen unserer NESC Ausbildung hat es dann endlich Klick gemacht und ich habe festgestellt: Es lässt sich ganz wunderbar kombinieren und trotzdem kann ich es auch erstmal getrennt anbieten. Also was jetzt? 😄


Um es kurz zu machen: Mir ist noch einmal bewusst geworden, dass die Themen Hochsensibilität und Nervensystem absolut zusammen gehören! Man kann mit klassischem Coaching wundeviele Herausforderungen und Thematiken lösen, wenn es darum geht, die hochsensiblen Bedürfnisse im Alltag zu erkennen und ihnen Raum zu geben. Routinen zu finden oder umzugestalten, damit es dem eigenen Tempo und Ruhebedürfnis entgegenkommt. Hier und da an ein paar Schräubchen drehen, um den Arbeitsalltag als HSP zu erleichtern und anzupassen. Erkenntnisse gewinnen, die weiterhelfen, einen neuen Blick auf sich und sein Leben zu werfen.


Aber, wenn es tiefer geht und wir zu den Themen Glaubenssätze und Blockaden kommen, ist klassischem Coaching Grenzen gesetzt. Man kratzt meist nur an der Oberfläche und fällt schnell wieder zurück in alte Muster. Dafür müssen wir unser Nervensystem mit ins Boot holen. Und dafür eignet sich die NESC Coachingmethode einfach wunderbar. Über Körperempfindungen dem Nervensystem das Gefühl von Sicherheit vermitteln, sodass es in der Lage ist, Veränderungen und neue Routinen auch wirklich zu halten und nicht als Gefahr zu sehen.


Ich werde also bis zum Abschluss meiner Ausbildung im Oktober weiterhin sowohl klassisches Coaching anbieten, als auch ein Schnupperpaket für alle NESC-Interessenten, bevor es dann im Herbst/Winter mit einem kombinierten Coachingpaket losgeht. Aber dazu später mehr.



Interviews mit hochsensiblen Frauen


Sehr gefreut habe ich mich über die 5 Frauen, die sich für ein Interview zum Thema "Wie erlebst du deine Hochsensibilität" gemeldet haben, um für die Erstellung eines konkreten Angebotes nochmal tiefer in das einzutauchen, was euch gerade bewegt. 💙 Mittlerweile sind alle Interviews abgeschlossen und es zeigt sich ein rundes Bild. Danke nochmal an alle, die mitgemacht haben!!


Ein Thema, was immer wieder aufkam und viele von euch zusätzlich belastet, ist die Vereinbarkeit von Muttersein und dem Ausleben des eigenen Ruhebedürfnisses. Ein Thema, das glaube ich alle Mütter kennen, aber hochsensible Mütter noch einen Tick stärker wahrnehmen und erleben.

Außerdem war durchgehend zu sehen, dass die starke Wahrnehmung einerseits als ein großer Vorteil wahrgenommen wird (= das Spüren von Emotionen und Stimmungen bei anderen und die daraus resultierende Empathie und Intuition, die in vielen Lebenslagen sehr hilfreich ist), auf der anderen Seite aber auch genau das den größten Nachteil darstellt (= schnelle und ständige Überreizung und Überstimmulierung, fehlende Abgrenzungsmöglichkeit und einem generellen Gefühl von "zu viel"). Vielleicht hilft es schon ein kleines bisschen, zu wissen, dass es das eine nicht ohne das andere geben kann. Sozusagen das Yin & Yan der Hochsensibilität. 😉


Kurzurlaub im Harz


Relativ kurzfristig ging es für uns über das lange Fronleichnam Wochenende in den Harz, genauer gesagt in den Ferienpark nach Thale. Der kurze Tapetenwechsel hat gut getan, ich muss allerdings gestehen, dass diese Art von Urlauben mit vielen Wechseln/Umbrüchen durch Besichtigungen und Aktivitäten mir (und auch meinen hochsensiblen Kindern) nicht wirklich liegen und wir uns deshalb umso mehr auf unseren entspannten Sommerurlaub in Italien freuen.




Was ist sonst noch passiert?

  • die ersten beiden Juniwochen habe ich mit einem grippalen Infekt ziemlich in den Seilen gehangen, was meinen Netflixkonsum deutlich hat ansteigen lassen.

  • der Business Workshop im Rahmen meiner NESC-Ausbildung mit Britta Kimpel war fantastisch und extrem lehrreich.

  • ich habe viel auf der Terrasse und im Pool relaxt.

  • die Kinder haben ihre letzten Klassenarbeiten geschrieben und wir alle gehen mittlerweile auf dem Zahnfleisch (und sehnen uns nach den Sommerferien).


Gelesen und geschaut im Juni

Lesen ist für mich immer Entspannung pur und die beste Möglichkeit, meinen Kopf mal abzuschalten. Ich lese zwar auch wahnsinnig gerne Sachbücher, aber viiiieeel langsamer, als meine Krimis/Thriller und historischen Romane. Sobald der Sommer sich ansagt, zieht es mich in den letzten Jahren vorzugsweise in die Provence, aber diesen Monat gab es auch Abstecher ins Allgäu und nach Norwegen.