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Mein Monatsrückblick Juli 2022

Aktualisiert: 21. Sept. 2022

Ich musste wirklich sehr überlegen, ob ich für den Juli überhaupt einen Monatsrückblick schreiben soll. Denn gefühlt ist nicht wirklich viel passiert. Zumindest im Außen. Dafür aber umso mehr im Inneren. Und dieser Prozess hält noch an. Lasst mich versuchen, das alles ein wenig zusammenzufassen.


Neuro-Embodied Soul Centering® wohin man auch schaut


In den letzten Wochen hatte ich viel Zeit und Gelegenheit meine eigene NESC Praxis zu vertiefen, indem ich viel mit meinen Kolleginnen geübt habe. Das hat den Vorteil, dass wir nicht nur sicherer im Umgang mit der NESC-Methode werden, sondern nebenbei auch selber viel gecoacht werden und so den Prozess hin zum regulierteren Nervensystem auch selber durchlaufen.


Im Juli hat Britta Kimpel wieder ein Ausbildungswochenende für uns abgehalten und ich konnte mich in verschiedenen Embodiment-Techniken ausprobieren. Für mich ist das immer noch neues Terrain und ich gebe zu, dass ich nicht mit allen Techniken wirklich etwas anfangen kann (wobei das zum Großteil vielleicht auch einfach daran liegt, dass mein eigenes Nervensystem noch zu dysreguliert ist, um für diese Techniken die Ruhe zu finden). Allerdings bin ich ein großer Fan von Yielding und Embodiment Praktiken für Organe geworden - hätte mir das jemand vor einem Jahr gesagt... 😅


Neben dem Ausbildungswochenende fand auch mein 2. Praktikum statt. Dieses Mal war ich schon deutlich weniger nervös, als beim erstem Mal und hatte das Glück, eine Partnerin zugeteilt zu bekommen, mit der die Chemie stimmte, sodass die beiden Durchläufe wahnsinnig viel Spaß gemacht haben. Das Feedback war auch sehr gut und ich freue mich, einen weiteren Punkt abhaken zu können.


Vor einer Woche habe ich mich dann auch gewagt, schon mal mit einem kleinen Angebot in Form eines NESC Schnupperpakets rauszugehen, das 3 Sessions für einen kleinen Preis beinhaltet und ideal zum Kennenlernen ist, für alle, die neugierig auf Neuro-Embodied Soul Centering® Coaching sind. 😊 Das erste Paket ist schon vergeben und wenn du auch noch Lust hast, kannst du dir über diesen Link gerne einen Termin für das Vorgespräch buchen.



"Sesam öffne dich!" oder wie war das nochmal mit der Arbeit am Nervensystem?


Britta Kimpel vergleicht die Arbeit mit dem Nervensystem gerne mit einem Schrank, in den wir jahre- bzw. jahrzehntelang alles was wir erlebt und was uns passiert ist, immer nur wahllos reingestopft haben. Und sobald wir anfangen, mit dem Nervensystem zu arbeiten, ist das, als würden wir die Schranktüren öffnen und uns kommt erstmal alles entgegengefallen. Jetzt ist es unsere Aufgabe, all diese Dinge anzuschauen und zu entscheiden: Brauche ich das noch? Kann das weg? Und ich fürchte, in genau dieser Phase stecke ich gerade mittendrin und fühle mich dezent überfordert! 😅 Das hat mir auch mein Körper in der letzten Woche ganz klar mitgeteilt, weshalb ich nun die letzten beiden Wochen vor unserem Jahresurlaub etwas vom Gas gegangen bin und im Urlaub definitiv meinen Laptop zu Hause lassen werde.


Ich möchte die freie Zeit nutzen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und auch nochmal in mich zu gehen und zu schauen, wer ich überhaupt bin - auch als Coach - fernab von allen Rollen und Erwartungshaltungen, die ich in den letzten 40 Jahren zu erfüllen geglaubt hatte. Das, was wir gerne mal unser "wahres Selbst" nennen. Mal schauen, ob ich ihm demnächst mal über den Weg laufe! 😉



Was ist sonst noch passiert?

  • Mann und Sohn haben ihre jeweiligen Geburtstag gefeiert

  • Ich bin ein gutes Stück weiter gekommen mit meinem Coaching-Konzept

  • Es gab (nach Corona) ungewohnt viele Events in der Grundschule

  • Ich habe eine mögliche Diagnose für meine Bauchbeschwerden bekommen

  • Ich war nach 14 Monaten mal wieder beim Friseur und habe die Gelegenheit genutzt gleich ein paar neue Fotos zu machen ⬇️



Gelesen und geschaut im Juli

Diesen Monat ging es bei mir lesetechnisch vom Vatikan über die Nordsee bis in die Provence. Ich liebe die Reihe von Daniel Silva um den israelischen Geheimdienstagenten Gabriel Allon, auch noch der bereits 20. Band hat mich wieder mitgerissen (ich brauche nur immer eine Pause zwischen den Büchern). Auch der erste Band von Eva Almstädts neuer Nordsee-Krimi Reihe hat mir gut gefallen und macht Lust auf mehr. Außerdem ging es weiter mit einer meiner liebsten Provence-Krimireihen um den deutschen Rechtsmediziner Leon Ritter, der im beschaulichen Lavandou immer wieder auf eigene Faust ermittelt (man glaubt gar nicht, was in so einem kleinen Ort alles passiert 😉). Ein Fachbuch hat es dann auch noch in den Lesemonat geschafft und mich enorm bei der Erstellung meines Konzeptes inspiriert.