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Mein Monatsrückblick Oktober 2022

Aktualisiert: 14. Nov. 2022

Und schon wieder ist ein Monat vergangen. Mit großen Schritten nähern wir uns dem Ende des Jahres. Rückblickend ist so unglaublich viel passiert und ich spüre, dass es Zeit wird, ein wenig zu entspannen und das zu feiern, was bereits ist. Wie zum Beispiel dies:


Meine Zertifizierung zum NESC Coach

Nun ist es also geschafft: Ich darf mich ganz offiziell zertifizierte NESC-Coach nennen! Kaum zu glauben, wie schnell diese 10 Monate vergangen sind und wie viel sich seit Anfang des Jahres verändert hat. Dabei war ich anfangs so kritisch, weil ich doch ein recht kopflastiger Mensch bin und immer alles verstehen und analysieren will. Und diesmal ging es ausschließlich ums Fühlen. Ob das funktioniert?!


Als ich mich damals für die Ausbildung entschieden habe, wollte ich das vorrangig für mich selber tun. Ich konnte mich in den Beschreibungen des dysregulierten Nervensystems absolut wiedererkennen und hatte endlich eine Erklärung dafür, dass ich zwar sehr reflektiert bin, schon viel Persönlichkeitsentwicklungsarbeit getan habe und eigentlich genau weiß, wo meine Trigger sind - aber ab einem gewissen Punkt trotzdem nicht weiterkam und immer wieder in alte Muster verfiel. Mein Gedanke war damals "Wenn ich es nicht mache, bleibt alles so wie es ist!" und vielleicht kann ich auch was für meine Klientinnen mitnehmen, auch wenn mir damals das Zusammenspiel von Hochsensibilität und dem (dysregulierten) Nervensystem noch gar nicht so bewusst war.


Rückblickend hat diese Entscheidung alles verändert (in eine absolut positive Richtung) und ich bin so dankbar, dass ich diesen Weg gehen durfte - und für mich und meine Klientinnen immer noch weiter gehen darf. 🙏💙


Auf der Suche nach der richtigen Balance

Nach 10 Monaten durchpowern - lernen, üben, eine neue Selbständigkeit aufbauen, mein Konzept entwickeln, sichtbar werden - spüre ich nun, dass ich ganz dringend mal anhalten und durchatmen muss. Das fällt aber gar nicht so leicht. Ich mache meine Arbeit als Coach für hochsensible Frauen und allem was dazugehört, wahnsinnig gerne und befinde mich meistens in einem sehr motivierten und inspirierten kreativen Flow, der Kopf immer voller Ideen und bereit, sofort umzusetzen. Das ist super, um voranzukommen und so hat sich auch in den letzten Monaten ganz viel entwickelt, von dem ich Anfang des Jahres noch nicht zu träumen gewagt hätte. ABER, ich spüre auch ganz klar, dass ich in diesem Tempo nicht endlos weitermachen kann und mir auch wieder mehr Zeit für mich und meine privaten Interessen und Freunde nehmen muss. Aber wie macht man das, Lockerlassen ohne gleich die Verbindung zu verlieren? In diesem Sinne eine gute Balance zu finden, ist mir noch nicht 100%ig gelungen, aber ich arbeite dran. 😉


Fünf Tage als Gastgeber - wie geht das noch mal?

Mitte Oktober kam meine Freundin Jelena für 5 Tage zu Besuch aus Serbien. Wir hatten uns das letzte Mal im Herbst 2019 gesehen und es war so schön, sie wieder bei uns zu Hause begrüßen zu dürfen. Nach 2,5 Jahren Pandemie war es ganz ungewohnt, wieder mal einen Gast beherbergen zu können. Aber einen entspannteren und unkomplizierteren Gast als Jelena könnte ich mir gar nicht vorstellen.


Und so haben wir dann auch gar keine großen Ausflüge unternommen, waren nur in Marburg unterwegs und haben viele herbstliche Spaziergänge in der näheren Umgebung gemacht. Am Abflugtag gab es noch eine kleine Führung durch Frankfurt, wo ich ganz melancholisch wurde, angesichts all der Orte, die 10 Jahre lang meinen Alltag bestimmt haben. Und wieder ist mir bewusst geworden, wie froh ich doch bin, nicht mehr in einer Großstadt leben zu müssen.

Collage mit Bildern aus Frankfurt und Marburg
Ausflüge in Frankfurt & Marburg

Was ist sonst noch passiert?

  • Portrait-Shooting mit Laura von Lichtatelier Fotografie

  • Beginn der Weiterbildung mit Luna Dickmann

  • Meine Website erstrahlt im neuen Glanz. Schau gerne mal vorbei!

Frau schaut verträumt durch die Gardine aus dem Fenster.
Meine Wahl für den neuen Website-Header.


Gelesen und geschaut im Oktober

Dass ich langsam wieder etwas runtergefahren bin, zeigt auch, dass ich diesen Monat wieder verhältnismäßig mehr gelesen habe, als in den letzten Monaten. Diese vier Krimis und Thriller waren es im Oktober, wobei ich "Sörensen hat Angst" von Sven Strickler besonders empfehlen kann, genau wie die Verfilmung mit Bjarne Mädel, die ihr euch in der NDR-Mediathek anschauen könnt. Neben gleich zwei Nordsee-Krimis ging es noch auf Mörderjagd ins Berlin des Jahres 1948, nachdem ich den lang erwarteten 7. Teil der Maarten S. Sneijder-Reihe von Andreas Gruber verschlungen hatte. Und wann kommt Nachschub?? 😊